Rheinhalde Basel


Wiesen, Piante neofite, Pascoli calcarei, Bosco | realizzato nel Settembre 2011 | Nordwestschweiz

Die Rheinhalde in Basel ist das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz. Sie wurde 1913 vom Kanton Basel-Stadt unter Schutz gestellt. Damals waren Halbtrockenrasen mit ihren vielen wärme- und lichtbedürftigen Arten, die zum Teil in der Nordschweiz nur hier vorkamen, der Hauptgrund der Unterschutzstellung. Nach dem Bau des Kraftwerkes Birsfelden veränderten sich die Lebensraumbedingungen und eine Verwaldung des Gebietes fand statt. Durch fehlende Erosion, Düngung durch Gartenareale und fehlender Bewirtschaftung oder Pflege etablierte sich ein Wald mit vielen Spitzahornen und Ulmen. Im Auftrag der Fachstelle Naturschutz durften wir im September 2011 erstmals bei einer partiellen Rückführung tatkräftig mithelfen. In den vorangehenden Jahren hat der Forst mit gezielten Baumfällungen begonnen wieder mehr Licht in die Halde zu lassen. Dies führte zu einem starken Wachstum der Strauchschicht und zur Ausbreitung von Problemarten (invasive Neophyten). Mit Astschere, Fuchsschwanz und Kreuzhaue rückten wir, den unerwünschten Arten zu Leibe. Ziel ist es mit diesen Massnahmen über die nächsten Jahre die Licht und Wärme liebenden Arten zu fördern.


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