Pflegearbeiten Teiche Stallikon


Siepi e boschetti, Pascoli calcarei, Acque | realizzato nel Novembre 2016 | Kloster Fahr

In der Gemeinde Stallikon entlang der Reppisch befinden sich zwei kleinere Tümpel, welche von Amphibien als Laichgebiet genutzt werden. Besonders kleinere Stillgewässer brauchen eine regelmässige Pflege, damit sie nicht verlanden. Unter Verlandung versteht man die natürliche Auffüllung stehender Gewässer mit organischem Material. Da die zwei Teiche am Waldrand stehen, geschieht dies vorallem über den herbstlichen Laubfall. Über einen längeren Zeitraum führt dies durch das Wachstum von Wasser- und Sumpfpflanzen zu einer Verringerung der freien Wasseroberfläche und der Weiher verliert immer mehr an Potential als Laichgewässer.

Um dieser ungünstigen Entwicklung entgegen zu wirken, sind die Zivis vom Naturnetz für einen Pflegeinsatz nach Stallikon gekommen - dabei durften der Unterwassermäher und die Fischerstiefel nicht fehlen! Mit diesem speziellen Freischneider können Wasserpflanzen unter Wasser gemäht werden und der Weiher auf diese Weise von seinem üppigen Bewuchs befreit werden. Das gemähte Material schwimmt nach dem Mähen an der Wasseroberfläche und kann mit feinen Rechen zusammengenommen werden. Die an den Teich angrenzenden Gehölze wurden ebenfalls zurück gedrängt. Mit dem anfallenden Grüngut wurden Kleinstrukturen in Form von Gras und Asthaufen angelegt. Dank der Arbeit der Zivis von Naturnetz herrschen für den kommenden Frühling beste Voraussetzungen zum Laichen für die Amphibien an der Reppisch.


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