Uferschwalbenwand Mülibach


Neophyten, Kiesgruben | Realisiert im Oktober 2010 | Kloster Fahr

Die Uferschwalbe nistet in bis zu 70cm langen Brutröhren, welche sie selber in sandige Steilwände gräbt. Im Kanton Zürich brütet die Uferschwalbe nur noch an rund einem Dutzend Standorten, ausschliesslich in Kiesgruben. In der Kiesgrube Mülibach befindet sich einer dieser wichtigen Brutstandorte. Wie an den meisten Orten hat die Uferschwalbe aber auch hier zu kämpfen: Brüteten vor gut 20 Jahren noch 500 Paare dieser kleinen Schwalbe, so sind die Bestände mittlerweile auf rund einen Zehntel eingebrochen. Umso wichtiger ist es, dass die Brutwand in einem guten Zustand ist. Da die Uferschwalbe Wandpartien mit Pflanzenbewuchs meidet, entfernten Zivis, gut gesichert in der Wand hängend, sämtliche Vegetation. Diese Arbeiten mussten im Winterhalbjahr, welches die Uferschwalben in ihrem afrikanischen Winterquarier verbringen, durchgeführt werden. So präsentiert sich die sandige Wand bei der Rückkehr der Schwalben im April wieder in einem perfekten, bruttauglichen Zustand.


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