Holzzäune Griebelalp


Arealgestaltung, Aufwertungskonzepte | Realisiert im November 2016 | Wallis

Im Rahmen des Projektes “Grenzstrukturen” des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges werden auf der Griebelalp ob Oberems traditionelle Kulturlandschaftselemente wie Holzzäune oder Trockenmauern saniert, sowie Weideflächen und Wytweiden gepflegt. Wie bereits im 2015 sanierte das Naturnetz auf der Griebelalp (Griebjini) auch in diesem Jahr zerfallene Holzzäune. So entstanden an mehreren Einsatztagen zur Umfriedung der Kuhweiden weitere rund 100m Rundholzzaun.

Den Anforderungen an Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Traditionalität entsprechend, arbeiteten wir mit Lärchenholz, das vor Ort geschlagen und entrindet wurde. Die unbehandelten Pfosten wurden in traditioneller Weise mittels verkeilten Steinen verankert, wodurch Regenwasser entlang des Schaftes abfliessen kann und folglich die Lebensdauer der ganzen Konstruktion erhöht wird. Ein zweiter Pfosten stützt die Rundtraversen.

Der Bau eines derartigen Holzzaunes bedeutet viel Handarbeit und erfordert neben der Holzerei, dem Transport und der Zubereitung der Pfosten und Traversen eine gut eingearbeitete Bautruppe. Das Naturnetz bedankt sich bei allen beteiligten Zivildienstleistenden für die gute Arbeit!


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