Waldrandpflege


Hecken & Feldgehölze, Wald | Realisiert im März 2010 | Kloster Fahr

Neben Neophytenbekämpfung, Direktbegrünungen, Pflanzungen sowie einem Projekt zur Förderung der Zitterpappel war das Naturnetz im Thurauengebiet im letzten Jahr auch mit der Pflege und Aufwertung von Waldrändern beschäftigt. Dabei kam uns zu Gute, dass viele Zivis zuvor an der Motorsäge ausgebildet worden sind. Im fünftägigen Holzer‐ oder im zweitägigen Motorsäge‐Handhabungskurs lernten sie nicht nur den Umgang mit der Motorsäge, sondern auch die ökologischen Hintergründe von typischen Naturschutzarbeiten im Wald oder am Waldrand. Das Gelernte wurde dann gleich draussen in der Praxis umgesetzt. Dank der fundierten Ausbildung arbeiteten die Zivis äusserst effizient, so dass wir im Gebiet mehrere hundert Meter Waldrand pflegen konnten. Das bei den Holzerarbeiten anfallende Holz wurde gleich vor Ort zu Ast‐ und Totholzhaufen geschichtet. Diese Kleinstrukturen bieten zahlreichen Kleintieren wie Igeln, Spitzmäusen oder Erdkröten eine sichere Unterschlupf‐ und Versteckmöglichkeit.


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