Teichbau Zelgli Schlieren


Gewässerbau | Realisiert im November 2015 | Kloster Fahr

Das ökologisch wertvolle Feldgehölz Zelgli in Schlieren hat eine wichtige Funktion als Trittsteinbiotop und Strukturelement. Es enthält einen grossen Anteil von Dornensträuchern sowie einige alte Stieleichen und Eschen. Das Naturnetz erhielt den Auftrag, dieses Feldgehölz durch den Bau eines Flachwasserteiches für weitere, in der Umgebung vorhandene, Zielarten aufzuwerten.

Bevor mit dem Bau des Teiches begonnen werden konnte, musste ein Teil des Feldgehölzes gerodet werden. So wurden Sträucher abgesägt und ausgestockt, um Platz für den Teich zu schaffen. Zudem wurden einige grössere Eschen gefällt, damit die Beschattung und der Laubeintrag beim geplanten Teich verringert wird.

Das anfallende Astmaterial wurde gehäckselt und zu einem Haufen aufgeschichtet. Häckselhaufen können von Ringelnattern, welche in der Nähe vorkommen, zur Eiablage genutzt werden. Mit grösseren Ästen bauten die Zivis weitere Holzhaufen, diese fördern die im Kulturland vorhandenen Tierarten. Zudem wurde eine Steinstruktur gebaut. Diese kann von Wieseln genutzt werden und auch Eidechsen profitieren davon.

Mit einem Bagger wurde der Teich ausgehoben, die Zivis haben das Aushubmaterial im Feldgehölz verteilt. Danach konnte die Folie ausgebreitet und mit Wandkies abgedeckt werden. Der Teich wurde mit Hilfe einer Pumpe direkt mit Wasser aus der Limmat gefüllt. Als weitere Aufwertung wurden zum Schluss einige wertvolle einheimische Gehölze gepflanzt.

Durch diese Massnahmen wurde ein zusätzlicher Lebensraum für Ringelnattern, Libellen, Amphibien und viele weitere Tierarten geschafften!


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