Aufwertung eines Ersatzlebensraums für die Schlingnatter


Trockenmauern, Kleinstrukturen, Hecken & Feldgehölze, Wald | Realisiert im März 2015 | Kloster Fahr

In Walchwil ZG am Zugersee beabsichtigt die SBB eine Erweiterung der bestehenden Eisenbahnlinie um ein zusätzliches Gleis. Durch den notwendigen Ausbau wird ein bestehender Standort der Schlingnatter, einer kleinen und unscheinbaren Natternart, tangiert. Um einen Ersatzlebensraum für die gefährdete Schlingnatterpopulation zu schaffen, wurde das oberhalb der Eisenbahnlinie liegende Gebiet Blatten ausgewählt.

In diesem Gebiet befinden sich auf engem Raum viele bestehende Steinstrukturen wie Felsaufschlüsse und alte Trockensteinmauern, welche jedoch stark verbuscht oder teils sogar komplett überdeckt sind. Damit diese wieder ausreichend von der Sonne erwärmt werden, haben wir Gehölze und Erde von den Steinstrukturen entfernt. Zusätzlich haben wir mit Steinmaterial und Holz neue Kleinstrukturen geschaffen. Es war erfreulich zu sehen, wie das Geschaffene noch während unseres Einsatzes von einem Feuersalamander und von Zauneidechsen besiedelt wurde. Nun hoffen wir, dass sich auch die in der Nachbarschaft lebende Schlingnatterpopulation ins neue Gebiet ausbreiten wird.


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