Neophyten- und Problempflanzenbekämpfung der Grün Stadt Zürich West


Neophyten, Monitoring | Realisiert im Juli 2017 | Kloster Fahr

Im Auftrag von Grün Stadt Zürich waren wir auch in diesem Jahr wieder mit Pickel, Rebscheren und Kompostsäcken bewaffnet auf der Jagd nach Neophyten und anderen Problempflanzen. In den Stadteilen Affoltern, Höngg und Altstetten suchten wir mit Zivildienstleistenden und Asylsuchenden die Strassen, Wege, Hecken und öffentliche Plätze von Zürich ab.

Im Fokus lagen 14 ausgewählte Arten der Schwarzen Liste bzw. Watch-List plus vier weitere Problemarten. Den Löwenanteil stellten Berufkraut und amerikanische Goldruten. Daneben konzentrierten wir uns auch speziell auf das Schmalblättrige Greiskraut. Die Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Pflanze möglichst zu eliminieren, da sie Milch und Honig mit Lebergiften kontaminiert. Auch Jungwuchs des Götterbaums und ausgewählte Staudenknöterich-Bestände wurden bekämpft. Wo nötig und nicht anders möglich wurde dafür gezielt Herbizid eingesetzt. Weitere nennenswerte Arten sind Henrys Geissblatt, Sommerflieder, Essigbaum, Robinie und Armenische Brombeere. Auch die heimischen Blacken (Sauerampfer) und Ackerkratzdisteln wurden gejätet.

Neben der Bekämpfung gehörte auch das Monitoring der Problempflanzen zu unseren Aufgaben. Sämtliche gefundenen und bekämpften Bestände meldeten wir Grün Stadt Zürich, damit die Neophytenbekämpfung effizient und gut koordiniert durchgeführt werden konnte. Ab September kamen dafür Tablets mit einer eigens für diese Aufgabe entwickelten Applikation zum Einsatz - wir sind gespannt, wie sich dieses neue System im Langzeiteinsatz bewährt!


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