Unterhaltsarbeiten im Naturschutz- und Naherholungsgebiet Dunkelhölzli


Neophyten, Hecken & Feldgehölze, Magerwiesen, Gewässer | Realisiert im Juli 2017 | Kloster Fahr

Auch im Jahr 2017 durften wir das Naturschutz- und Naherholungsgebiet Dunkelhölzli am östlichen Stadtrand von Zürich-Altstetten pflegen. Das Gebiet liegt direkt angrenzend an den Forst- und Friedwald Dunkelhölzli und besteht aus einer Böschung, durchsetzt mit Gebüschen und Steinquader-Haufen sowie einem Teich.

Gebüsche und Steinhaufen sind optimale Versteckmöglichkeiten für Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere. Der Rest der Böschung soll jedoch gemäss dem Pflegeplan von 1985 offen gehalten werden. Bis anhin mähten wir sie deshalb zweimal jährlich. Der Rote Hartriegel breitet sich jedoch seit einiger Zeit durch Wurzelausläufer in der Wiesenvegetation aus. Um ihn zurückzudrängen, jäteten wir letztes Jahr die Hartriegel-Ruten von Hand. Dieses Jahr entschieden wir zusammen mit unserem Auftraggeber bei Grün Stadt Zürich, die verbliebenen respektive neu gewachsenen Ruten durch einen zusätzlichen Frühschnitt im Mai weiter zurückzudrängen. Wie bei den regulären Mähdurchgängen im Juli und September mähten die Zivis zwei Drittel der Fläche mit Balkenmäher und Freischneider. Ein Drittel liessen sie jeweils stehen, damit alle Pflanzenarten versamen konnten und Kleintiere immer einen Restlebensraum hatten.

Auch invasive Neophyten waren leider ein Thema. Die Zivis suchten das Gebiet regelmässig nach Einjährigem Berufkraut, Kanadischer Goldrute und Schneebeere ab und entfernten alle gefundenen Exemplare, damit sie die einheimische Vegetation nicht bedrängen konnten. Im rund 500 m2 grossen Teich hatten sich zudem Teichrosen und Schilf stark ausgebreitet. Diese Wasserpflanzen sind zwar einheimisch, drohten aber die selteneren Schwertlilien, Binsen, Weideriche etc. zu verdrängen. Kurz vor Ende der Vegetationszeit rückten die Zivis mit Fischerstiefeln und Unterwassermähern der konkurrenzstärkeren Vegetation zu leibe.


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