Limmatufer Unterhalt


Gewässer | Realisiert im September 2018 | Kloster Fahr

Entlang der Limmat in Dietikon und Geroldswil führt ein von Erholungssuchenden stark begangener Weg. Angrenzend an diesen Weg befinden sich Ufervegetation und verschiedenste Gehölzgruppen, welche einer regelmässigen Pflege bedürfen. Würde man die Natur sich ihrem Lauf überlassen, wäre der Weg in absehbarer Zukunft zugewachsen und die wertvollen Naturlebensräume verwaldet und damit verschwunden. Das wäre nicht im Sinne einer nachhaltigen Naturschutzpraxis.

Aus diesem Grund wurden das Naturnetz und seine Zivis damit beauftragt, diesen Abschnitt an der Limmat auf beiden Seiten, in Dietikon und Geroldswil, fachgerecht zu pflegen und zu unterhalten. Nebst dem Mähen der Ufervegetation und Dammböschungen werden während der ganzen Vegetationsperiode Neophyten bekämpft und gegen Ende des Jahre die Hecken, Kopfweiden und Gehölzgruppen gepflegt. Wie man sieht, eine vielseitige Aufgabe über das ganze Jahr verteilt.

Durch die enorme Regenarmut im Hitzesommer 2018 ging die Mahd der Ufervegetation, im Vergleich zu den Vorjahren, ohne übermässige Anstrengungen von statten. Das wenige Schnittgut war schnell trocken und konnte mit wenigen Fahrten abtransportiert werden. Das einzige Anstrengende waren die hohen Temperaturen! Genügend Wasser für die Zivis war essenziell. Zum Glück arbeiteten wir gerade an der Limmat und einen Sprung ins kühle Nass konnte sich in der Mittagspause keiner verkneifen.

Die Gehölzpflege im Winter erfolgte wie gewohnt: In Absprache mit dem Gebietsbetreuer durchforsten wir von Jahr zu Jahr andere Gehölzgruppen oder Heckenabschnitte. Äste, die den Weg behindern, wurden zurückgeschnitten. Grundsätzlich fördern wir bei diesen Pflegeeingriffen die langsamwachsenden, blühenden Sträucher wie Weiss- und Schwarzdorn, Rosen oder Wolliger Schneeball. Vorallem die Weiden müssen dabei stark zurückgeschnitten werden. Um die Landschaft nicht mit Asthaufen zu übersäen, wird das Astmaterial gehäckselt und entsorgt. Dort wo es aber Sinn macht, wird eine Kleinstruktur in Form eines Asthaufens erstellt.


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