Entbuschen einer landschaftlich wertvollen Weide in Alvaschein


Wiesen | Realisiert im März 2016 | Graubünden

Der Südhang bei Alvaschein ist dank der engen Verzahnung von Hecken und Trockenstandorten von hoher ökologischer Bedeutung und unter anderem ein wichtiger Brutplatz für den Neuntöter.

Eine dieser Trockenweiden ist stark bestockt und verbuscht. Grosse Fichten beschatteten die Weide massiv und schnellwüchsige Straucharten breiteten sich auf der Weide aus. Um die landschaftliche und ökologische Funktion zu stärken haben die Zivis vom Naturnetz aufgekommene Haselsträucher geschnitten und grössere Bäume gefällt. Das anfallende Astmaterial wurde auf Haufen aufgeschichtet und bietet einen Unterschlupf für Kleinsäuger und Vögel.

Die angenehm warmen Temperaturen, der stahlblaue Himmel und die Aussicht auf die verschneiten Berge motivierten die Zivis zusätzlich.


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