Trockenmauer Paspels


Trockenmauern | Realisiert im September 2013 | Graubünden

Trockensteinmauern stellen für zahlreiche Lebewesen einen Lebensraum dar. Daher ist es wichtig, diese Trockenmauern zu pflegen oder gelegentlich zu erneuern. In Paspels befindet sich eine freistehende, ca. 15 Meter lange Trockenmauer, welche erneuert werden musste.

Bevor die ersten Fundamentsteine gelegt werden konnten, galt es, die alte Mauer abzubauen und den Untergrund eben zu gestalten. Fundamentsteine sollen gross und schwer sein und sind wichtig für die Stabilität der gesamten Mauer. Sind diese gesetzt, kann mit dem eigentlichen Mauern begonnen werden. Da wir mit rohen Steinen arbeiteten, musste immer wieder zu Hammer und Meissel gegriffen werden, um die Steine in eine passende Form zu schlagen. Um die Stabilität einer Trockenmauer zu erhöhen, baut man die Mauer oben schmaler als unten. Ein Gerüst mit dem vorgegebenen Gefälle hilft bei der Orientierung.

Ist die vorgesehene Höhe der Mauer erreicht, werden die abschliessenden Deckplatten gesetzt. Von der alten Mauer waren jedoch wenig geeignete Deckplatten vorhanden und so mussten wir neue flache Steine aus dem Bachbett holen gehen.
Die Arbeit erforderte Geduld und Ausdauer, wurde aber belohnt durch den schönen Anblick der fertigen Mauer und dem Wissen, Lebensraum für Schmetterlinge und Eidechsen geschaffen zu haben.


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