Entbuschen einer wertvollen Weide mit Asylsuchenden


Hecken & Feldgehölze | Realisiert im Dezember 2015 | Graubünden

Der Südhang unterhalb von Brienz ist dank der engen Verzahnung von Hecken und Trockenstandorten von hoher ökologischer Bedeutung und unter anderem ein wichtiger Brutplatz für den Neuntöter.

Ein Teil des Gebiets ist stark bestockt und verbuscht. Um die landschaftliche und ökologische Funktion zu stärken hat das Naturnetz in einem Pilotprojekt mit Asylsuchenden den Verbuschungsgrad auf einer Weide stark reduziert. Mit Motorsägen ausgerüstet wurden aufgekommene Haselsträucher geschnitten und Fichten gefällt. Wertvolle Arten wie Mehlbeere, Weissdorn und Rosen wurden durch den Einsatz gefördert.

Den Asylsuchenden bot der Arbeitseinsatz eine willkommene Abwechslung zum grauen Alltag in der Asylunterkunft. Sie lernten die wunderschöne Landschaftschaft des Parc Ela kennen und konnten an der frischen Luft als Gruppe ein gemeinsames Projekt umsetzen. Mit grosser Freude schritten sie sehr motiviert und geschickt zu Arbeit.


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