Lonicera henryi in den Thurauen


Neophyten, Wald | Realisiert im April 2014 | Nordostschweiz

Wohl als Folge einer einstigen inoffiziellen Grüngutentsorgung aus einem Privatgarten wollte ein neuer Neophyt die Thurauen erobern: Am Waldrand „Türli“ wuchs nämlich ein Henrys Geissblatt dem Licht entgegen. Doch es hat nicht mit dem Naturnetz gerechnet!

Diese Kletterpflanze aus Asien ist in anderen Gegenden des Kantons Zürich eine Plage und prägt schon das Waldbild, zum Beispiel im Zollikerwald. Durch den Einsatz der Naturnetz-Zivis konnte dieses Szenario für den Wald der Thurauen verhindert werden. Die Bekämpfung ist sehr mühsam, da sich das Geissblatt einerseits als Kletterpflanze bis in die Baumwipfel schlingt, aber anderseits auch sehr lange, zum Teil unterirdische Ausläufer bildet, die in regelmässigen Abständen erneut Wurzeln bilden. Doch äusserst gewissenhaft haben die Zivis gejätet, ausgestockt und gehackt. Kein einziges Trieblein wurde vergessen und hat erneut das Licht der Welt erblickt!


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