Naturschutzgebietspflege Zuger Reusstal


Kleinstrukturen, Neophyten, Hecken & Feldgehölze, Magerwiesen, Gewässer | Realisiert im November 2012 | Naturnetz mobil

Im Zuger Reusstal befinden sich mehrere kleinere Naturschutzgebiete mit Teichen, Ruderalflächen, Hecken und Trockenwiesen. Leider haben sich in den vor wenigen Jahren erstellten Naturschutzgebieten neben all den wertvollen Pflanzen und Tiere auch Neophyten im speziellen Goldruten und Berufskraut angesiedelt. Ebenfalls drohen die Gebiete ohne gezielte Pflege zu verbuschen und zuzuwachsen.

Während einer Woche pflegten Zivildienstleistende des Naturnetzes diese Schutzgebiete.

Alls erstes wurden die Gebiete von Abfall befreit der von unachtsame Spaziergängern liegengelassen wurde, danach wurden die oben erwähnten Neophyten von den Zivis gesucht und fachmännisch entfernt. Zum Teil war dies eine recht mühselige Arbeit da die Neophyten meist an den am wenigsten zugänglichen Orten gewachsen sind.

Um das Verbuschen zu verhindern und um Nährstoffe zu entfernen wurden die Trockenwiesen und Ruderalfläche von den aufkommenden Weiden befreit und anschliessend mit Freischneidern und Handsensen gemäht. Ebenfalls mähten wir bei einigen der Teiche das Schilf mit dem Unterwassermäher. Das Schnittgut häuften wir zu Haufen auf, diese dienen Kleintieren und Reptilien als Unterschlupf.

Als Abschluss pflegten wir die Hecken die ringsum die Naturschutzgebiete wuchsen. Schnell wachsende Arten wie Weiden und Hasel schnitten wir dabei zurück. In bestehende Lücken der Hecken setzten wir die ausgerissenen Weiden. Dies um durch eine geschlossene Hecke das betreten des Gebietes durch Spaziergänger und Hunde zu erschweren.


In der Nähe