Räumung einer Familiengartenparzelle im Eierbrecht


Trockenmauern, Natur im Siedlungsraum, Arealgestaltung, Kleinstrukturen | Realisiert im Dezember 2016 | Kloster Fahr

Wessen Traum ist es nicht, auf einer kleinen, eigene Parzelle im Stadtgebiet sein eigenes Gemüse anzupflanzen? Das Schrebergärten beliebt sind, ist unumstritten. Doch dessen Bewirtschaftung benötigt einiges an Freizeit. Dies geht gerne vergessen. Sei dies aufgrund von gesundheitlichen Umständen oder anderen Gründen, der Familiengartenverein ZH-Ost trifft immer wieder verwahrloste Kleingarten-Parzellen an, welche von Altlasten befreit werden müssen, bevor diese einem neuen Pächter übergeben werden können. Diese zu Räumen ist in der Regel nur mit schwerster Handarbeit möglich, da eine Zufahrtstrasse generell nicht existiert.

Das Naturnetz bietet einfache Altlasten-Sanierungen in Vereins-Gärten an. Wichtig dabei ist uns die Gebiete von Abfällen aller Art und exotischen Pflanzen soweit möglich zu befreien bzw. für unproblematische Abfälle Verwendungsmöglichkeiten vor Ort zu suchen, sei dies eine Recycling-Steinmauer mit anfallendem Steingut oder Ast- und Laubhaufen für die Überwinterung von Kleintieren. Weiter erfahren erhaltenswerte Obstgehölze einen fachgerechten, meist längst fälligen Rückschnitt.

Die Natur profitiert gleich doppelt. Zum einen werden Abfälle, welche teils über mehrere Generationen in solche Gebiete getragen worden sind, fachgerecht entsorgt, zum anderen bieten die neuen Strukturen den Kleintieren neue Lebensräume.


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