Mahd Schützenwiese


Neophyten, Magerwiesen | Realisiert im September 2018 | Kloster Fahr

Das Wehrenbachtobel ist ein ökologischer Hotspot: Das Bachtobel sowie die angrenzenden Wälder und Hangriede sind Heimat von zahlreichen Pflanzen und Tieren, die man in der Stadt Zürich auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Im Auftrag von Grün Stadt Zürich pflegt das Naturnetz einige Bereiche des Wehrenbachtobels. Darunter ist auch die sogenannte Schützenwiese, eine Wiese in einer Lichtung am Rand von Witikon. Früher wurde sie landwirtschaftlich genutzt, doch heute lohnt sich das nicht mehr: Die Wiese ist zu steil, um mit dem Traktor gemäht zu werden. Damit die Magerwiese nicht vom Wald zurückerobert wird und damit beispielsweise seine Funktion als Einstands- und Äsungsgebiet für Wild nicht mehr erfüllen kann, mähen unsere Zivis sie zweimal pro Jahr.

Da sich leider das invasive einjährige Berufkraut in der Wiese breit gemacht hat, kontrollieren die Zivis sie jeweils vor dem Mähen und reissen alle Berufkräuter aus, um sie fachgerecht zu entsorgen. Würde das Berufkraut gemäht, könnte es versamen und aus den Stielen würde es wieder frisch austreiben, um nochmals zu blühen. Es gilt also, besonders gründlich vorzugehen.

Anschliessend mähen die Zivis die Wiese mit Balkenmäher und Freischneider. Das Schnittgut lassen sie einige Tage liegen, damit es abtrocknet und die Samen von den geschnittenen Gräsern abfallen. Anschliessend rechen sie es zu Mädli zusammen, die von einem lokalen Landwirt mit dem Traktor abgeholt werden.


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