Trockenmauer am Jakobsweg


Trockenmauern | Realisiert im Juli 2012 | Naturnetz mobil

Oberhalb der Beatenbucht mit wunderschönem Ausblick auf den Thunersee schlängelt sich der Jakobsweg dem steilen Hang entlang. Dabei wird er von zahlreichen Trockenmauern ober- und unterhalb des Weges gestützt, was dem vielbegangen Pilgerweg nicht nur Stabilität, sondern auch eine optische und zugleich ökologische Aufwertung gibt. Eine knapp zehn Quadratmeter grosse, in die Jahre gekommenes Mauer wurde während einer Woche von einer unserer Zivigruppen neu gebaut.

Zuerst wurde die alte Mauer komplett abgebaut, deren Steine sortiert und eingeschwemmter Humus abgegraben. Die alte Mauer war dünn und mehrheitlich aus kleinen Steinen gebaut, was auch Grund für ihren Zerfall war. Damit die neue Mauer stabiler wurde, erweiterten wir den Aushub tiefer in den Hang und führten neue, auch grosse Steine zu. Der Grossteil der alten Steine konnte dennoch verwendet werden - wenn nicht als Mauersteine, dann in der Hintermauerung. Die neuen Steine mussten aufwändig mit einer kleinen Motorkarette auf dem Wanderweg hoch gefahren werde. Eine weitere Schwierigkeit war der knappe Platz zum arbeiten und Steine deponieren. Da die Baustelle klein und überschaubar war, konnten wir diese Probleme jedoch gut bewältigen und die Baustelle erfolgreich zu Ende führen.

Schon während dem Bau lobten viele Passanten die neue Mauer und erzählten, dass sie an auch an anderen Mauern, an welchen sie bereits vorbeigewandert sind Freude hatten. Ein Gewinn für den Mensch sowie für die Natur.


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