Entbuschung und Aufwertung Parzelle Im Grund


Heckenpflanzung, Kleinstrukturen, Hecken & Feldgehölze, Magerwiesen | Realisiert im März 2016 | Kloster Fahr

Direkt am Bahnhof Zürich-Affoltern befindet sich eine kleine Parzelle, welche seit einem Zugunglück im Jahr 1994 im Kataster der belasteten Standorte eingetragen ist. Diese Fläche wird zu einem kleinen Teil durch einen Gartenverein genutzt, die ursprünglich als Ruderalfläche angelegte Restfläche liegt brach und ist heute stark verbuscht. Trotzdem stellt diese Fläche im sonst städtischen Zürich-Affoltern eine ökologisch wertvolle Naturinsel dar. Im Auftrag von Grün Stadt Zürich durfte das Naturnetz die Parzelle im Frühling 2016 aufwerten. Anstelle einer gebietsfremden und monotonen Kirschlorbeerhecke haben die Zivis unter fachkundiger Anleitung entlang der Parzelle eine 3-reihige Hecke aus einheimischen Sträuchern gepflanzt. Auf der restlichen Fläche wurden Neophyten entfernt und schnell wachsenden Gehölze wie der Rote Hartriegel ausgestockt. Zudem wurden einige stark beschattende höhere Bäume gefällt. Seltenere und langsam wachsende Gehölze wurden geschont und gefördert.

Mit dem anfallenden Material wurden Asthaufen und Holzbeigen als Unterschlupf für Kleintiere angelegt. Sonnenexponierte Stellen, an welchen ein magerer und steiniger Untergrund vorgefunden wurde, konnten zusätzlich freigelegt werden. Um Nährstoffe von den Wiesenflächen zu entfernen, wurden einzelne Flächen gemäht und das Schnittgut abgeführt.

Um den ökologischen Wert dieser Fläche noch weiter zu steigern, ist eine angepasste Pflege unumgänglich. Zudem ist geplant, mit einer Ergänzungspflanzung die parzellenumfassende Hecke aufzuwerten.


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