Pflege Lichter Wald


Neophyten, Wald | Realisiert im Oktober 2016 | Kloster Fahr

Im Auftrag der Fachstelle Naturschutz (Amt für Landschaft und Natur Kanton Zürich) pflegten wir die Flächen des Lichten Waldes auf dem Gemeindegebiet Bachs.

Lichter Wald entsprang einer uralten Kulturform. Der Wald lieferte vieles für den früheren Bedarf eines Dorfes: Bau und Brennholz für Häuser, Ställe, Zäune, Futter und Einstreue für das Vieh, Viehweide, Eicheln und Bucheckern für die Schweinemast auf der Waldweide, Eichenrinde als Gerbstoff, Laub für den Laubsack, Beeren, Pilze als Nahrung für den Menschen.

Diese sehr intensive und vielfältige Nutzung hielt den Wald offen. Der Lichte Wald ist nicht nur ein wichtiges Kulturgut, sondern auch Lebensraum für seltene, licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Um diesen offenen Charakter zu erhalten fällt jährlich einiges an Arbeit an. Dazu gehört das Ausstocken von Jungwuchs und Problemarten wie Waldreben und Brombeeren, das Bekämpfen von Neophyten (vor allem Berufkraut), das Rechen von gefallenem Laub im Frühjahr sowie das Rechen der gemähten Flächen im Herbst.


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