Entbuschung Salzweg


Arealgestaltung, Wiesen, Magerwiesen | Realisiert im März 2010 | Kloster Fahr

Eine feuchte, magere Wiese direkt an einem nordexponierten Waldrand wuchs mit den Jahren immer stärker zu. Damit die alten Obstbäume und seltene Pflanzenarten weiterhin genug Licht zum Wachsen haben, mussten die Gehölze entlang der Strasse gerodet werden. Dabei war viel Handarbeit gefragt: Zuerst musste ein total eingewachsener Zaun freigelegt und entsorgt werden. Danach wurden kleinere Sträucher und einbetonierte Zaunpfähle ausgepickelt. Die grösseren Bäume wurden mit maschineller Unterstützung durch die Motorsäge gefällt und anschliessend mit dem Forsttraktor ausgerissen. Einige seltene Wildsträucher wie Pfaffenhütchen oder Wildrosen wurden geschont und können sich nun zu schönen Solitärsträuchern entwickeln. Damit die Fläche auch in Zukunft gehölzfrei bleibt, wurden die Baumstrünke zum Schluss mit der Strunkfräse entfernt, die Löcher mit Erde gefüllt und eine Wildblumenwiese eingesät. Dank diesen Massnahmen kann die Wiese nun wieder regelmässig gemäht werden.


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