Ökologische Aufwertung Neuhus


Kleinstrukturen, Riedwiesen | Realisiert im Dezember 2017 | Nordostschweiz

Im Jahr 2002 wurde der Kraftwerk Eglisau-Glattfelden AG eine neue Konzession für die Nutzung des Rheins zur Stromerzeugung erteilt. Die Erlaubnis, das Rheinwasser wirtschaftlich zu nutzen, wurde seitens des Gesetzgebers mit der Auflage verknüpft, neunzehn ökologische Ausgleichsmassnahmen umzusetzen. Eine der Massnahmen war die Schaffung diverser neuer Habitate für die Flora und Fauna beim Standort Neuhus/Eglisau. Neben Brutinseln für Vögel wurden auch ökologisch wertvolle Ried- Mager- und Trockenwiesen angelegt. Schon kurz nach Ausführung der Massnahmen haben sich diverse Pionierarten wie die Blauflügelige Sandschrecke oder der Schweizer Alant angesiedelt. Durch die Anlage eines Altarmes entstand eine kleine Halbinsel, welche zu verbuschen drohte. Um das Verschwinden der Riedwiese zu verhindern, wurden wir beauftragt, diverse Bäume und Sträucher zu fällen sowie durch Ausstocken der Strünke die Mähbarkeit zu gewährleisten. Ausserdem wurden aus dem Astmaterial und Holz Kleinstrukturen für Ringelnattern und Kleinsäuger gebaut.


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